Waldbaden

Termine: 

76337 Waldbronn, Treffpunkt an der Marienstatue,
Ende Merkurstraße, Reichenbach

Neue Termine gibt es ab März 2021 oder nach Absprache!
Anmeldung unter info@waldbaden-und-mehr.de

Waldbaden im Jahreskreis - Infozentrum Kaltenbronn,
Samstag, 24. April 2021, 14:00 Uhr: Waldbaden im Frühling – Ein Fest für alle Sinne
Sonntag, 9. Mai 2021, 14:00 Uhr: Muttertagsveranstaltung -
Waldbaden für die ganze Familie

Samstag, 19. Juni 2021, 14:00 Uhr: Waldbaden für Kinder
Samstag, 16. Oktober 2021, 14:00 Uhr:  Waldbaden im Herbst – Genuss in allen Farben
Samstag, 11. Dezember 2021, 14:00 Uhr: Spaziergang durch den winterlichen Adventswald 


Anmeldung über www.infozentrum-kaltenbronn.de/anmeldung/ oder
Telefon 0 72 24/65 51 97

Jahreszeiten-Waldbaden  - Das Leben in seiner Fülle
 in Kooperation mit dem Turnverein Gaggenau-Hörden
Treffpunkt: 76571 Gaggenau, Parkplatz am Waldseebad

Neue Termine gibt es ab März 2021 oder nach Absprache!
Anmeldung und weitere Infos über www.tv-hoerden.de/waldbaden oder 
info@waldbaden-und-mehr.de

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Waldbaden im Frühling - Ein Fest für alle Sinne

 Die Qualität des Frühlings ist frisch und aufstrebend, voller Energie und Tatendrang. Beim Waldbaden tauchen wir in die Atmosphäre des Waldes ein und nutzen diese Kraft. Es wird Zeit die verschütteten Sinne zu reaktivieren. Beginne mit einem Schlendergang in den Wald und nehme deine Umgebung wahr, atme tief ein und aus und nimm den Wald in dich auf. Nach dem Winter wird nun wieder das Sehen, der Rundumblick trainiert. Nehme eine Blickrichtung auf, nimm alles wahr was du sieht, rieche, höre, schaue nach oben in den Himmel, nach unten auf den Waldboden, nimm einfach wahr. Dann drehe dich ganz langsam nach rechts um, und beginne wieder zu schauen, hören, riechen. Mach dies so lange, bis du eine 360 Grad Umdrehung gemacht hast.
 Nun schlendere weiter und lass den Alltag langsam mit jedem Atemzug in den Hintergrund gleiten. Konzentriere dich immer mehr auf die Geräusche in deiner Umgebung. Dann suche dir einen Baum und mache es dir bei ihm gemütlich. Nimm zunächst wahr, was sich direkt in deinem nahen Umfeld tut. Horche auf das frühlingshafte Gezwitscher, achte auf jedes noch so kleine Rascheln und Knacken, Summen und Brummen. Dehne den Radius langsam aus, richte deine Wahrnehmung auf weiter entfernte Geräusche. Verweile die Achtsamkeit dort, dehne deinen Radius immer weiter aus, bis du schließlich auch die leisesten Geräusche in weiter Ferne hörst. Dann verkleinere wieder den Radius deines Hören und höre zum Schluss in dich rein: Wie geht es dir jetzt, wie fühlst du dich. Beende dieses Ritual mit einem Dank an den Baum. Und schlendere weiter achtsam durch den Wald.

 



Es gibt:

ein Bleiben im Gehen;
ein Gewinnen im Verlieren;
im Ende einen Neuanfang.
(japanisches Sprichwort)

Virtuelle Kräuterführung

Die Sonne lacht, der Himmel ist blau und der Frühling strahlt uns mit seinen Farben entgegen. 

Manche Wildkräuter sind gerade am sprießen, andere recken sich uns schon entgegen und wieder andere können wir bereits genießen....

Bärlauch - der Energiespender im Frühling

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 Der Bärlauch ist eines der bekanntesten heimischen Wildkräuter, ein wichtiges Heilkraut und ein vielseitiges Nahrungsmittel. Er ist in lichten und feuchten Laubwäldern zu finden und hat nur eine kurze Saivon von Mitte März bis Mitte Mai. Er wird auch als wilder Knoblauch bezeichnet, hat er doch dessen Geschmack und Geruch.  Im Bärlauch sind viel Vitamin C, Eisen und ätherische Öle enthalten. Er wirkt entgiftend sowie reinigend und kann uns über Frühjahrsmüdigkeit hinweghelfen. In der Küche hat er seinen Platz gefunden als Pesto, Aufstrich, in Salaten, Suppen und Saucen.

Wie unterscheidet man ihn von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen:  Die Blätter vom Bärlauch sind lanzettenförmig, wachsen auf einem dreikantigen, leicht rundlichen Stiel, dessen Länge zwischen fünf und 20 mm misst. Auffällig bei Bärlauchblättern ist die matte dunkelgrüne Blattoberseite bei einer gleichzeitig helleren Blattunterseite.Ein weiteres markantes Zeichen sind die länglichen Blattnerven, die in Richtung Blattspitze verlaufen. 



Schneeglöckchen

 "Und aus der Erde schauet nur
Alleine noch Schneeglöckchen;
So kalt ist noch die Flur,
Es friert im weißen Röckchen." 

Theodor Storm

 I
 

Der strahlende Löwenzahn...

... er zaubert uns ein Lachen auf das Gesicht, erinnert er uns doch an die Sonne. Die zarten Blätter sind jetzt besonders lecker im Salat. Er wächst fast überall und gehört zu den vielseitigsten Wildkräutern. In ihm stecken erstaunliche Fähigkeiten und heilsame Kräfte:  Entwässernd, Reinigung der Niere, Stärkung der Leber und Galle. Leckere Ergänzung für den Speiseplan: Blätter und Blüten. Tipp: Der Genuss der Stängel unterstützt die Verdauungsorgane sowie Leber und Galle. 

Die vorwitzige Schafgarbe

 Die Blätter der Schafgarbe sind nun auf den Wiesen zu finden. Sie sind sehr zart und in einem schönen kräftigen Hellgrün und erinnern an die  "Augenbraue der Venus". Die Schafgarbe kann die Verdauungsorgane unterstützen, ein Tee aus der Schafgarbe bei Bauchweh verspricht Erleichterung, ebenso kann aus den Blättern ein Kräuterlikör angesetzt werden. Bei kleinen Wunden können die Blätter blutstillend wirken.

Die Wildkräuter der vier Jahreszeiten

Frühling

Gänseblümchen

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Gänseblümchen
Wer kennt es nicht.... sie/er liebt mich, liebt mich nicht.... 
Das Gänseblümchen trifft man an den unterschiedlichsten Orten an. Und die zarten Blätter des Gänseblümchens sind essbar und sehr lecker. Das Besondere am Gänseblümchen: Es wendet seine Blüten der Sonne zu und strahlt. Bei Regen oder in der Nacht sind die Blüten geschlossen. Das Gänseblümchen gilt als Appetitanreger, eine Tinktur aus Gänseblümchen kann sehr angenehm für raue, rissige Haut sein. 

Knoblauchsrauke

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Knoblauchsrauke
Mit ihren zarten Blättern und der weißen Blüte ist sie hübsch anzuschauen. Die Knoblauchsrauke ist ein gesundes, mildes und angenehm würziges Küchenkraut, schmeckt leicht nach Knoblauch. Das ganze Kraut kann genossen werden. Sie schmeckt sehr lecker im Quark, Smoothie, Salat und zu Pasta. Sie sollte jedoch immer roh gegessen und somit erst nach dem Kochvorgang hinzugefügt werden, da dieser ihre Wirkung zerstören würde. Wie der Knoblauch kann die Knoblauchsrauke eine blutreinigende Wirkung haben. 

Löwenzahn

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Löwenzahn
Er wächst fast überall und gehört zu den vielseitigsten Wildkräutern. In ihm stecken erstaunliche Fähigkeiten und heilsame Kräfte:  Entwässernd, Reinigung der Niere, Stärkung der Leber und Galle. Leckere Ergänzung für den Speiseplan: Blätter und Blüten. Tipp: Der Genuss der Stängel unterstützt die Verdauungsorgane sowie Leber und Galle.

Spitzwegerich

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Spitzwegerich
Der "König des Weges" ist am Wegrand, an Waldrändern und in den Wiesen zu finden. Seine Blätter sind schmal, laufen spitz zu und sind lanzettenförmig und in Form einer Rosette angeordnet. Beim Streichen über die Blattrückseite sind deutlich die Adern zu spüren  - dies kann nur der Spitzwegerich sein. Aus den Rosetten wachsen aufrecht stehende Blütenstengel. Am Ende des Blütenstengels bildet sich eine Ähre. In alten Schriften wird er als Heilwegerich bezeichnet, da er bei Husten und Heiserkeit zum Einsatz kommt in Form von Tee oder angesetzt als Honig. 

Wiesenschaumkraut

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Wiesenschaumkraut
Diese mehrjährige, krautige Pflanze gehört zusammen mit der Kresse, dem Meerrettich und dem Senf zur Familie der Kreuzblütler.  Das Wiesenschaumkraut bildet unterschiedlich farbige Blüten aus. Sie reichen von weiß über blasslila bis blassrosa. Wir kennen das Wiesenschaumkraut auch als Kuckucksblume. Alle Teile des Wiesenschaumkrauts sind essbar und schmecken lecker „kresse artig“, aufgrund der enthaltenen Senfölglykoside. Besonders als Salatbeigabe oder für Kräutersuppen eignet sich das gesamte Kraut.  Gerne wird das Wiesen-Schaumkraut auch als Tee verabreicht und regt hierbei die Niere und Leber an. 

Sommer

Johanniskraut

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Johanniskraut
Sein deutscher Name bezieht sich auf die Blütezeit, die sich rund um den Johannistag (24.6.) abspielt. Die Blüten können von Juni bis August vorhanden sein, die einzelnen Kronblätter leuchten goldgelb und haben am Rand schwarze Pünktchen.  Mit seinem in den Öldrüsen befindlichen Stoff Hypericin kann es stimmungsauf-hellend wirken ebenso beruhigt es Hautverletzungen und wird gerne bei Massagen eingesetzt.

Schafgarbe

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Schafgarbe
Die Blätter sind am Wegesrand und in den Wiesen überall zu finden und sind zart wie die "Augenbraue der Venus". Die Blüten leuchten in weiß und rosa. Die Schafgarbe kann die Verdauungsorgane unterstützen, ein Tee aus der Schafgarbe bei Bauchweh verspricht Erleichterung. 

Blutweiderich

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Der Blutweiderich ist kaum bekannt, fällt mit seinen wunderschönen roten Ährenblüten jedoch als schöne Zierde auf. Er bereichert jeden Kräuterbusch. Der Blutweiderich kann als Allround-Pflanze bezeichnet werden. Er wirkt blutstillend und hilft gegen Durchfall. Seine hustenlindernde Wirkung und seine Fähigkeiten bei Hauterkrankungen machen ihn zu einer wertvollen Heilpflanze.

Johanniskraut

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Schön anzuschauen mit seinen gelben Blüten ist das Johanniskraut. Sein deutscher Name bezieht sich auf die Blüte.zeit, die sich rund um den Johannistag (24.6.) abspielt. Die Blüten können von Juni bis August vorhanden sein, die einzelnen Kronblätter leuchten goldgelb und haben am Rand schwarze Pünktchen. Das Johanniskraut ist ein wunderschönes Zierkraut und bereichert jeden Wiesenstrauß.  Mit seinem in den Öldrüsen befindlichen Stoff Hypericin kann es stimmungsaufhellend wirken ebenso beruhigt es Hautverletzungen und wird gerne bei Massagen eingesetzt


Königskerze

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Die Königskerze wächst majestetisch kerzengerade bis zu 2 Meter nach oben und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten. Die warm-gelben Blüten erstrahlen wie kleine Lichter, wenn sie sich öffnen. Und so sah Hildegard v. Bingen in der Königskerze auch eine Pflanze gegen Traurigkeit. Der wichtigste Anwendungs-bereich für die Königskerzenblüten sind die Atemwege. Sie werden bei Husten, vor allem bei Reizhusten verwendet. Die Blüten können als Tee verwendet werden.


Herbst

Rosskastanie

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Die Rosskastanie ist ein Baum, der 30 Meter in die Höhe wächst. Im Frühling bilden sich weiße oder rosafarbene Blüten. Die Frucht besteht aus einer kugeligen, grünlichen Kapsel mit weichen Stacheln, in der sich die braunen, flachkugeligen Samen befinden.  Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Rosskastaniensamen. Sie enthalten ein Saponingemisch.  Extrakte aus Rosskastanien kommen  in pflanzlichen Mitteln gegen Beschwerden bei Venenschwäche und Krampfadern vor. Die Rosskastanie ist besonders bei Kindern beliebt, um daraus schöne Figuren zu basteln.


Winter

Mistel

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Es ist Winter, die Bäume sind kahl: Erst dann ist die Mistel richtig sichtbar. Die Mistel ist eine wundersame Pflanze und ein Halbschmarotzer: Sie wächst in Kugelform auf verschiedenen Baumarten und saugt den Bäumen Wasser und Nährstoffe aus. Früher galt sie als magische Pflanze, sie wurde mit Sicheln geerntet, durfe nicht zu Boden fallen, sonst würde sie ihre Wirkung verlieren. Sie wird gerne unter Haustüren gehängt, um das Haus vor Schaden zu bewahren. Wichtig ist es, sich unter Misteln zu küssen - das Glück als Liebespaar ist dann sicher.




Winterkresse

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 Winterkresse, auch als Barbarakraut bekannt, ist auch in der kalten Jahreszeit zu finden. Die Blätter werden gegessen und haben einen scharfen Geschmack. Sie sind reich an Vitamin A und C und bilden eine leckere Grundlage für einen vitaminreichen Wintersalat.




Berberitze

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Berberitze
Die Berberitzebeere ist im reifen Zustand ein vitaminhaltiger lecker Snack. Sie hat einen hohen Gehalt an Vitamin c. Bevorzugt werden sie im trockenen Zustand genossen und sind eine leckere Zutat beim Aufbrühen eines Tees.