Waldbaden

Termine: 

76337 Waldbronn, Treffpunkt an der Marienstatue,
Ende Merkurstraße, Reichenbach

Neue Termine gibt es ab März 2021 oder nach Absprache!
Anmeldung unter info@waldbaden-und-mehr.de

Waldbaden im Jahreskreis - Infozentrum Kaltenbronn,
Neue Termine gibt es ab März 2021!
Anmeldung über www.infozentrum-kaltenbronn.de/anmeldung/ oder
Telefon 0 72 24/65 51 97

Jahreszeiten-Waldbaden  - Das Leben in seiner Fülle
 in Kooperation mit dem Turnverein Gaggenau-Hörden
Treffpunkt: 76571 Gaggenau, Parkplatz am Waldseebad

Neue Termine gibt es ab März 2021 oder nach Absprache!
Anmeldung und weitere Infos über www.tv-hoerden.de/waldbaden oder 
info@waldbaden-und-mehr.de

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Dein persönliches Waldbad


Waldbaden im Winter - zurück zu den Wurzeln

Waldbaden auch im Winter - Mein Tipp für dein persönliches winterliches Waldbad:
Wichtig:
Warme Kleidung, und ein warmes Getränk.
Ein Winterwaldbad kann zu einem wunderschönen und unvergesslichen Erlebnis werden, ich kann es nur bestätigen: Hinaus in die Kälte, raus aus der Komfortzone und du fühlst dich entspannt und zufrieden.
Zurück zu den Wurzeln: Suche dir einen alten Baum, von dem du dich angezogen fühlst. Betrachte ihn, wie er da ansteht und gewachsen ist, all seine Besonderheiten. Was hat er alles gesehen, erlebt, Veränderungen wahrgenommen. Lehne dich an den Stamm, schließe deine Augen und atme tief ein und aus. Nimm den Baum wahr, spüre den Kreislauf der Natur und höre in dich rein: Was tut mir gut in dieser Jahreszeit, was soll ich tun? Behalte die aufkommende Botschaft in deinem Herz oder schreibe sie auf. Beende das Ritual und bedanke dich bei dem Baum.

Es gibt:

ein Bleiben im Gehen;
ein Gewinnen im Verlieren;
im Ende einen Neuanfang.
(japanisches Sprichwort)

Virtuelle Kräuterführung

Die Sonne lacht, der Wald ist winterlich und wir starten an dieser schönen Sitzgruppe....

Im Winter verstecken sich viele Wildkräuter unter einer Eis- oder Schneeschicht. An der ein oder anderen Stelle sprießt jedoch wieder frisches Grün hervor....

Mistel

 Es ist Winter, die Bäume sind kahl: Erst dann ist die Mistel richtig sichtbar. Die Mistel ist eine wundersame Pflanze und ein Halbschmarotzer: Sie wächst in Kugelform auf verschiedenen Baumarten und saugt den Bäumen Wasser und Nährstoffe aus. Früher galt sie als magische Pflanze, sie wurde mit Sicheln geerntet, durfe nicht zu Boden fallen, sonst würde sie ihre Wirkung verlieren. Sie wird gerne unter Haustüren gehängt, um das Haus vor Schaden zu bewahren. Wichtig ist es, sich unter Misteln zu küssen - das Glück als Liebespaar ist dann sicher.
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Hagebute

Die Hauptwirkung der Hagebute beruht auf ihrem Vitamin C-Gehalt. Sie entsteht aus den zarten weißen Blüten der Wildrose. Diese sind das Jahr über nicht besonders auffällig, aber ihre Früchte, die Hagebute, hat es in sich. Die Hagebute ist eine kleine Vitaminbombe und hat einen hohen Vitamin C-Gehalt. Getrocknet ergeben die Früchte einen schmackhaften Tee, der das Immunsystem anregt. Auch Hagebutemarmelade- und Mus ist eine leckere Zufuhr von Vitaminen.

Brennnesselsamen

Die Brennnesselsamen hängen im Herbst an den Pflanzen und sind für uns "Super Food". Getrocknet schmecken sie leicht nussig und sind eine wertvolle Ergänzung für jeden Salat, ins Müsli, Joghurt oder einfach pur. Brennnesselsamen enthalten Mineralien wie Kalium, Eisen, Kalzium und haben einen hohen Eiweißgehalt.


Winterkresse


 Winterkresse, auch als Barbarakraut bekannt, ist auch in der kalten Jahreszeit zu finden. Die Blätter werden gegessen und haben einen scharfen Geschmack. Sie sind reich an Vitamin A und C und bilden eine leckere Grundlage für einen vitaminreichen Wintersalat.

Gundermann
Die ersten zarten Triebes des Gundermanns sind zu finden. Die Blätter schmecken sehr aromatisch, sind aber auch sehr dominant. Im Winter peppt er jeden Salat auf und sorgt für eine hohe Zufuhr an Kalium, Kieselsäure und Vitamin C. Der Gundermann wird bei eitrigen Entzündungen angewandt.

Berberitze
Die Berberitzebeere ist im reifen Zustand ein vitaminhaltiger lecker Snack. Sie hat einen hohen Gehalt an Vitamin c. Bevorzugt werden sie im trockenen Zustand genossen und sind eine leckere Zutat beim Aufbrühen eines Tees.

Die Wildkräuter der vier Jahreszeiten

Frühling

Gänseblümchen

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Gänseblümchen
Wer kennt es nicht.... sie/er liebt mich, liebt mich nicht.... 
Das Gänseblümchen trifft man an den unterschiedlichsten Orten an. Und die zarten Blätter des Gänseblümchens sind essbar und sehr lecker. Das Besondere am Gänseblümchen: Es wendet seine Blüten der Sonne zu und strahlt. Bei Regen oder in der Nacht sind die Blüten geschlossen. Das Gänseblümchen gilt als Appetitanreger, eine Tinktur aus Gänseblümchen kann sehr angenehm für raue, rissige Haut sein. 

Knoblauchsrauke

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Knoblauchsrauke
Mit ihren zarten Blättern und der weißen Blüte ist sie hübsch anzuschauen. Die Knoblauchsrauke ist ein gesundes, mildes und angenehm würziges Küchenkraut, schmeckt leicht nach Knoblauch. Das ganze Kraut kann genossen werden. Sie schmeckt sehr lecker im Quark, Smoothie, Salat und zu Pasta. Sie sollte jedoch immer roh gegessen und somit erst nach dem Kochvorgang hinzugefügt werden, da dieser ihre Wirkung zerstören würde. Wie der Knoblauch kann die Knoblauchsrauke eine blutreinigende Wirkung haben. 

Löwenzahn

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Löwenzahn
Er wächst fast überall und gehört zu den vielseitigsten Wildkräutern. In ihm stecken erstaunliche Fähigkeiten und heilsame Kräfte:  Entwässernd, Reinigung der Niere, Stärkung der Leber und Galle. Leckere Ergänzung für den Speiseplan: Blätter und Blüten. Tipp: Der Genuss der Stängel unterstützt die Verdauungsorgane sowie Leber und Galle.

Spitzwegerich

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Spitzwegerich
Der "König des Weges" ist am Wegrand, an Waldrändern und in den Wiesen zu finden. Seine Blätter sind schmal, laufen spitz zu und sind lanzettenförmig und in Form einer Rosette angeordnet. Beim Streichen über die Blattrückseite sind deutlich die Adern zu spüren  - dies kann nur der Spitzwegerich sein. Aus den Rosetten wachsen aufrecht stehende Blütenstengel. Am Ende des Blütenstengels bildet sich eine Ähre. In alten Schriften wird er als Heilwegerich bezeichnet, da er bei Husten und Heiserkeit zum Einsatz kommt in Form von Tee oder angesetzt als Honig. 

Wiesenschaumkraut

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Wiesenschaumkraut
Diese mehrjährige, krautige Pflanze gehört zusammen mit der Kresse, dem Meerrettich und dem Senf zur Familie der Kreuzblütler.  Das Wiesenschaumkraut bildet unterschiedlich farbige Blüten aus. Sie reichen von weiß über blasslila bis blassrosa. Wir kennen das Wiesenschaumkraut auch als Kuckucksblume. Alle Teile des Wiesenschaumkrauts sind essbar und schmecken lecker „kresse artig“, aufgrund der enthaltenen Senfölglykoside. Besonders als Salatbeigabe oder für Kräutersuppen eignet sich das gesamte Kraut.  Gerne wird das Wiesen-Schaumkraut auch als Tee verabreicht und regt hierbei die Niere und Leber an. 

Sommer

Johanniskraut

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Johanniskraut
Sein deutscher Name bezieht sich auf die Blütezeit, die sich rund um den Johannistag (24.6.) abspielt. Die Blüten können von Juni bis August vorhanden sein, die einzelnen Kronblätter leuchten goldgelb und haben am Rand schwarze Pünktchen.  Mit seinem in den Öldrüsen befindlichen Stoff Hypericin kann es stimmungsauf-hellend wirken ebenso beruhigt es Hautverletzungen und wird gerne bei Massagen eingesetzt.

Schafgarbe

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Schafgarbe
Die Blätter sind am Wegesrand und in den Wiesen überall zu finden und sind zart wie die "Augenbraue der Venus". Die Blüten leuchten in weiß und rosa. Die Schafgarbe kann die Verdauungsorgane unterstützen, ein Tee aus der Schafgarbe bei Bauchweh verspricht Erleichterung. 

Blutweiderich

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Der Blutweiderich ist kaum bekannt, fällt mit seinen wunderschönen roten Ährenblüten jedoch als schöne Zierde auf. Er bereichert jeden Kräuterbusch. Der Blutweiderich kann als Allround-Pflanze bezeichnet werden. Er wirkt blutstillend und hilft gegen Durchfall. Seine hustenlindernde Wirkung und seine Fähigkeiten bei Hauterkrankungen machen ihn zu einer wertvollen Heilpflanze.

Johanniskraut

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Schön anzuschauen mit seinen gelben Blüten ist das Johanniskraut. Sein deutscher Name bezieht sich auf die Blütezeit, die sich rund um den Johannistag (24.6.) abspielt. Die Blüten können von Juni bis August vorhanden sein, die einzelnen Kronblätter leuchten goldgelb und haben am Rand schwarze Pünktchen. Das Johanniskraut ist ein wunderschönes Zierkraut und bereichert jeden Wiesenstrauß.  Mit seinem in den Öldrüsen befindlichen Stoff Hypericin kann es stimmungsaufhellend wirken ebenso beruhigt es Hautverletzungen und wird gerne bei Massagen eingesetzt.


Königskerze

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Die Königskerze wächst majestetisch kerzengerade bis zu 2 Meter nach oben und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten. Die warm-gelben Blüten erstrahlen wie kleine Lichter, wenn sie sich öffnen. Und so sah Hildegard v. Bingen in der Königskerze auch eine Pflanze gegen Traurigkeit. Der wichtigste Anwendungs-bereich für die Königskerzenblüten sind die Atemwege. Sie werden bei Husten, vor allem bei Reizhusten verwendet. Die Blüten können als Tee verwendet werden.


Herbst

Rosskastanie

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Die Rosskastanie ist ein Baum, der 30 Meter in die Höhe wächst. Im Frühling bilden sich weiße oder rosafarbene Blüten. Die Frucht besteht aus einer kugeligen, grünlichen Kapsel mit weichen Stacheln, in der sich die braunen, flachkugeligen Samen befinden.  Die wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich in den Rosskastaniensamen. Sie enthalten ein Saponingemisch.  Extrakte aus Rosskastanien kommen  in pflanzlichen Mitteln gegen Beschwerden bei Venenschwäche und Krampfadern vor. Die Rosskastanie ist besonders bei Kindern beliebt, um daraus schöne Figuren zu basteln.




Brennnesselsamen

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Die Brennnesselsamen hängen im Herbst an den Pflanzen und sind für uns "Super Food". Getrocknet schmecken sie leicht nussig und sind eine wertvolle Ergänzung für jeden Salat, ins Müsli, Joghurt oder einfach pur. Brennnesselsamen enthalten Mineralien wie Kalium, Eisen, Kalzium und haben einen hohen Eiweißgehalt.